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Infothek - Energiespar-Tipps

Spartipps für die Waschmaschine

(Rosenberg Magazin Nr. 4 - Mai 2010)

Spartipps für den Kühlschrank

(Rosenberg Magazin Nr. 3 - April 2010)

Spartipps für Herde

(Rosenberg Magazin Nr. 2 - März 2010)

Die größten Energiespar-Irrtümer
Energiesparen ist aus zwei Gründen sinnvoll, denn neben der Umwelt schont man dabei auch seinen eigenen Geldbeutel. Einer aktuellen Umfrage der ING DiBa zufolge planen gar 50 Prozent der Deutschen Einsparungen bei den Energiekosten. Die Initiative Hausgeräte+, der zahlreiche Gerätehersteller und Energieversorger angeschlossen sind, verspricht Aufklärung bei zahlreichen Energiespar-Mythen.

Bei kurzen Garzeiten ist kein Deckel erforderlich
Bei kurzen Garzeiten, wie zum Beispiel beim Eierkochen, kann man rund die Hälfte an Energie einsparen, wenn man den Topf mit einem gut aufliegenden Deckel verschließt. Dadurch, dass nur wenig Dampf entweicht, verbleibt auch die Energie im Topf. Zu neugierige Köche könnten als Alternative zum "Topfgucken" beispielsweise zu Glasdeckeln greifen.

Der Backofen muss immer vorgeheizt werden
Bei den meisten Speisen kann auf das Vorheizen des Backofens verzichtet werden. Ausnahmen gibt es nur bei wenigen Gerichten wie z.B. eine Pizza mit dünnem Boden, bei der so ein besseres Backergebnis erzielt werden kann. Bei allen Heißluft- oder Umluftarten sorgt die bewegte Luft für ein schnelles Aufheizen im Garraum, welches das Vorheizen überflüssig macht.

Geschirrspülen mit der Hand ist sparsamer
Eine Studie der Universität Bonn kam kürzlich zu einem faszinierenden Ergebnis: Ein moderner Geschirrspüler arbeitet im Durchschnitt etwa 30% günstiger als ein Mensch beim manuellen Spülen. Hinzu kommt noch der höhere Zeitaufwand für das Spülen mit der Hand.

Die Temperatur im Kühlschrank sollte möglichst kalt sein
Auch die sparsamsten Kühlschränke verbrauchen unnötig Strom, wenn die Temperatur zu niedrig eingestellt ist. Die ideale Lagertemperatur für Lebensmittel liegt bei fünf bis sieben Grad. Moderne Kühlgeräte besitzen oftmals mehrere Kühlzonen für unterschiedliche Lebensmittel und eine elektronische Überwachung, die über die Innentemperatur oder Störungen informiert.

Solange der Kühlschrank noch läuft, lohnt sich kein Neugerät
Auch wenn ein Altgerät noch einwandfrei funktioniert, sprechen viele Aspekte dennoch für eine Neuanschaffung. Kühl- und Gefriergeräte sind der drittgrößte Energiefresser im Haushalt. Moderne Geräte der Klasse A++ verbrauchen rund 70 Prozent weniger Energie als ein 15 Jahre altes Kühlgerät, was einer jährlichen Einsparung von rund 70 Euro entspricht.

Wäschetrockner sind Energiefresser
Gerade Wäschetrocker besitzen den Ruf, die Wäsche nur unter hohem Energieaufwand trocknen zu können. Neuartige Wärmetrockner mit Wärmepumpe und einer hervorragenden Energiebilanz sagen diesem Ruf den Kampf an. Gegenüber herkömmlichen Trocknern wird die Wärme aus der Abluft verwendet, was eine Energieeinsparung von rund 50 Prozent und das Erreichen der Energieeffizienzklasse A ermöglicht.

Wäsche wird nur bei hohen Temperaturen sauber
Entgegen vieler Vorurteile wird normal verschmutzte Wäsche auch schon bei sehr niedrigen Temperaturen sauber (z.B. 40 statt 60 Grad). Bei leicht verschmutzter Wäsche reichen sogar manchmal 20 Grad. Dass die Wäsche trotzdem sauber wird, liegt einerseits an modernen Waschmitteln, bei denen Enzyme als Fleckenlöser fungieren, und andererseits an modernen Waschmaschinen, die durch eine Vielzahl an Waschprogrammen für jeden Bedarf die richtige Waschkraft dosieren können.

Eis im Gefrierschrank schadet nicht
Lebensmittel geben Feuchtigkeit ab, die bei Minusgraden zu Vereisungen führt. Eine Eisschicht wirkt wie eine Dämmung und erhöht den Stromverbrauch. Bereits ein Zentimeter Reifansatz kann die Verbrauchswerte des Gerätes um etwa 50 Prozent steigern. Moderne Geräte verhindern Eis mit der No-Frost-Technik, welche das Gefriergut mit gekühlter Umluft einfriert und Feuchtigkeit nach außen abführt.

Quelle: Initiative Hausgeräte+

Energiespar-Tipps zur Heizung: Verheizen Sie nicht Ihr Geld!
Rund 75% des privaten Energieverbrauchs entfallen auf die Heizung. Deshalb hier ein paar Tipps, wie Sie wärmeaufgeklärt Ihre Heizung nutzen können:

Ein moderner Heizkessel hilft sparen!
Besonders sparsam gehen moderne Heizkessel mit der Energie um. Ein neuer Niedertemperatur- oder Brennwertkessel kann Ihnen dabei helfen, bis zu 40% weniger Energie zu verbrauchen.

Auf die Raumtemperatur kommt es an!
Stellen Sie in jedem Raum nur die Temperatur ein, die Sie benötigen. Jedes Grad über 20°C Raumtemperatur kostet 6% mehr Heizenergie.

Sparen Sie nachts!
Stellen Sie die Raumtemperatur niedriger ein, wenn dies nicht bereits automatisch geschieht.

Lüften!
Lüften Sie lieber öfter und kurz. Ständig offene Fenster kosten viel Energie. Und nicht vergessen: Während des Lüftens drehen Sie die Thermostate herunter.

Wer führt Ihre Heizung?
Eine witterungsabhängig gesteuerte Heizungsanlage spart Energie.

Fenster und Türen o.k.?
Haben Ihre Fenster keine Doppelverglasung, dichten Sie sie gut ab. Undichte Fenster kosten Energie. Halten Sie die Türen von beheizten Räumen geschlossen.

Versperren Sie der Wärme nicht den Weg!
Achten Sie darauf, daß die Heizkörper ihre Wärme frei in den Raum abgeben können. Nackte Heizkörper sind zwar nicht unbedingt ein schöner Anblick, bieten aber dafür die Gewähr, dass sich die Wärme ungehindert im Raum ausbreiten kann. Gardinen, ungünstig plazierte Möbel, Heizkörperverkleidungen können bis zu 20% der Wärme schlucken.

Im Heizungskeller mollig warm?
... dann sind Ihr Heizkessel, der Warmwasserbereiter und die Heizungs- und Warmwasserrohre nicht gut genug gedämmt. Eine geeignete Dämmung hilft Sparen. Schließlich soll ja nicht der Keller warm sein, sondern die Wohnung.

Rolläden unbedingt benutzen!
Schließen Sie nachts Ihre Rolläden und die Vorhänge, so verringern Sie die Wärmeverluste durchs Fenster. Eine Dämmung Ihrer Heizkörpernischen sowie das Anbringen reflektierender Silberfolie hilft, bis zu 4% Heizkosten zu sparen.

Sie sind den ganzen Nachmittag in der Stadt zum Einkaufen?
Stellen Sie bei längerer Abwesenheit den Thermostaten auf ca. 16°C.

Quelle: Stadtwerke Hanau [Externer Link] / (Rosenberg Magazin Nr. 7)

Weitere Information zum Thema Energie Effizienz und Stromsparen
Datenbank für energieeffiziente Geräte [Externer Link]

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