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Infothek - Alles über DVB-S

Die Vorteile des Satellitenfernsehens liegen klar auf der Hand: Der digitale TV-Empfang via Satellit bietet die größte Programmvielfalt. Da kann kein Kabel und keine Antenne mithalten. Der Trend ist nicht zu übersehen: Immer mehr TV- und Radiosender verlassen ihren analogen Satellitentransponder und emigrieren auf eine digitale Frequenz. Vielleicht ist es auch Zeit für Sie, Ihre bestehende Sat-Anlage aufzurüsten oder als Kabel- oder Antennen-TV-Zuschauer gänzlich neu darüber nachzudenken, auf digitalen Satellitenempfang zu wechseln? Wir sagen Ihnen, welch grundlegende Dinge Sie als zukünftiger Sat-TV-Seher wissen müssen.

Zu einer Satellitenanlage gehört eine Offsetantenne – besser bekannt als Satellitenschüssel oder Sat-Spiegel, ein LNB, ein Digitalreceiver, Koaxialkabel und natürlich das Fernsehgerät. Für die Satellitenschüssel gilt: Je größer, desto mehr Leistung. Warum? Der Empfang der Mikrowellen im Bereich von circa 10 bis 12 GHz funktioniert nach optischen Bedingungen.

Die Bezeichnung "Spiegel" trifft für eine Satellitenantenne durchaus zu, wenngleich die Bezeichnung "Hohlspiegel" noch treffender wäre, denn wie ein optischer Hohlspiegel reflektiert er die eintreffenden Strahlen und bündelt diese aufgrund seiner konkaven Form auf einen Brennpunkt, in dessen Zentrum letztendlich das eigentliche Empfangselement, der LNB, sitzt.

Was ist ein LNB?
Wie schon erwähnt, ist der Low Noise Block Converter (LNB) das eigentliche Empfangselement einer Satellitenantenne. Er ist auf einem Arm montiert und bündelt die von der Schüssel reflektierten Signale, verstärkt sie und setzt sie in Frequenzen um, die das Empfangsgerät "versteht". Digitaltaugliche LNBs empfangen das gesamte Frequenzband von 10,7 bis 12, 75 GHz.

Vom Multischalter führt dann je ein Kabel zu den Receivern. Je nachdem, wie viele Personen digital fernsehen wollen, braucht man unterschiedliche Ausführungen eines Multischalters.

An den LNB wird das Sat-Kabel mit einem so genannten F-Stecker aufgeschraubt. Koaxialkabel bestehen aus einem isolierten Innenleiter, der auch Seele genannt wird. Die Seele ist von einem in konstantem Abstand um den Innenleiter angebrachten Außenleiter umgeben.

Was ist eine Set-Top-Box ?
Die Set-Top-Box bzw. der Receiver ist der kleine Kasten, welcher zwischen den Fernseher und die Antenne geschaltet werden muss. Eine DVB-taugliche Set-Top-Box wandelt die empfangenen Signale in die Bilder um, die der Zuschauer auf dem Bildschirm seines TV-Gerätes präsentiert bekommt. In Europa senden die meisten TV- und Radioprogramme digital in dem einheitlichen Standard MPEG-2 (Moving Pictures Experts Group, 2. Norm). Diese Norm gewährleistet, dass die unverschlüsselten Bild- und Toninformationen der Sender mit jeder Set-Top-Box, die DVB-tauglich ist, empfangen werden können.

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